Energiespartipps

Effizient heizen – so einfach geht’s zuhause

Wärmeverlust? Muss nicht sein. Wer richtig lüftet, smart heizt und auf moderne Technik wie Wärmepumpe und Infrarotthermografie setzt, kann viel Energie – und bares Geld – sparen. Entdecken Sie unsere besten Tipps für eine effiziente Heizsaison.

Veröffentlicht am · Lesedauer: 2 Minuten

Heizkosten senken – mit moderner Technik 

Wenn die Heizperiode beginnt, steigen oft auch die Energiekosten – aber das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Heizenergie effizienter nutzen. Und wer zusätzlich auf moderne Technik wie Wärmepumpen oder Infrarotthermografie setzt, spart langfristig sogar noch mehr. 

1. Raumtemperatur bewusst regulieren 

Wer den Heizregler voll aufdreht, verschwendet Energie. Bereits eine Einstellung auf Stufe 3 (etwa 20 °C) reicht für angenehme Wärme im Wohnbereich. Jedes Grad mehr erhöht den Energieverbrauch um bis zu 6 %. Unser Tipp: Senken Sie die Temperatur um nur 1 °C – und sparen Sie so bis zu 80 € pro Jahr, ohne auf Komfort zu verzichten. 

2. Richtig lüften – Energie behalten 

Dauerhaft gekippte Fenster sind wahre Energieräuber. Stoßlüften – also mehrmals täglich alle Fenster für einige Minuten komplett öffnen – sorgt für Frischluft, ohne dass Wände und Möbel auskühlen. Wichtig dabei: Heizung während des Lüftens herunterdrehen. 

3. Freie Bahn für warme Luft 

Heizkörper sollten nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Diese verhindern die gleichmäßige Verteilung der Wärme und führen zu unnötigem Energieverbrauch. Lassen Sie Ihre Heizkörper frei – so kommt die Wärme genau da an, wo sie gebraucht wird. 

4. Temperaturzonen schaffen 

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein: 20 °C im Wohnzimmer, 16–18 °C in Schlafräumen und maximal 23 °C im Bad sind völlig ausreichend. In ungenutzten Räumen reichen 15 °C. Noch sparsamer wird’s mit programmierbaren Thermostaten, die die Temperaturen automatisch anpassen. 

5. Technik modernisieren 

Eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage senkt nicht nur den Verbrauch, sondern verlängert auch die Lebensdauer. Alte Heizsysteme lassen sich durch eine moderne Brennwerttherme oder eine umweltfreundliche Wärmepumpe ersetzen – das spart bis zu 30 % Energie. Die Investition macht sich also durch niedrige Heizkosten bezahlt. Auch das Entlüften der Heizkörper hilft, die Leistung konstant zu halten. 

6. Wärmeverluste erkennen 

Mit einer Infrarotthermografie lassen sich energetische Schwachstellen am Haus aufdecken – zum Beispiel undichte Fenster oder schlecht gedämmte Fassaden. So wird sichtbar, wo die Wärme entweicht – und wo Sanierungsmaßnahmen wirklich lohnen. Die Stadtwerke Stade bieten diesen Service an und beraten Sie dazu gerne. 

Mehr über die Infrarotthermografie erfahren Sie hier.

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